3. Schritt: Umsetzungszyklen

Jetzt gilt es, die bereits im Rahmen der Auslegeordnung definierten Interventionsideen zu konkretisiert. Dies erfolgt bei UVM immer in einem zyklisch-iterativem Prozess bei dem sich kurze Planungs- mit Umsetzungsphasen abwechseln. Wir gehen mit Ihnen also schnell ins praktische Umsetzen anderer Wege. Dies kann beispielsweise auch in Form eines Prototypes oder eines Experimentes sein. Bei der Umsetzung ist es nach unserer Erfahrung viel entscheidender das richtige Gespür für die beste Passung zwischen Intervention, Zeitpunkt/-dauer und den beteiligten Personen zu finden als die objektiv beste Intervention am schnellsten umzusetzen.

Die eingebauten häufigen Rückkopplungs- und Feedbackschleifen auf allen Ebenen – im Team und beim Management -  stellen dabei sicher, dass schnell und flexibel auf die erreichte Wirkung reagiert werden kann. Ein ständiger Abgleich mit den vorab definierten Zielen ermöglicht das zeitnahe Umsetzen gegebenenfalls notwendiger Korrekturmaßnahmen.

Häufig verschmelzen bei unserer Herangehensweise sogar Planungs- mit Umsetzungsphasen. Wenn wir beispielsweise mit einem Team in einem Workshop erarbeiten, wie sie sich agile Kollaborationen in ihrem Unternehmen vorstellen (siehe Prinzip 4), wird der Workshop selbst natürlich bereits so gestaltet, dass agiles Zusammenarbeiten erlebt wird − und somit auch vor dem Hintergrund der eigenen Kultur gleich bewertet werden kann.

Ein Umsetzungszyklus kann mehrere Interventionen miteinander verknüpfen und es können sich auch mehrere Umsetzungszyklen zu verschiedenen Interventionen zeitlich versetzt aneinanderreihen. Der - zielführend gesteuerten - Komplexität sind dabei keine Grenzen gesetzt.