Zunehmende Komplexität der Tätigkeitsfelder in Unternehmen bedingt konsensfähige Wertevorstellungen als Orientierungsraster.

Schaubild Komplexität
  • Der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungs-/ Informationsgesellschaft, von Tätigkeiten der „Transaction“ (Sachbearbeiter, Servicearbeiter) zum Wissensarbeiter, zu zwischenmenschlichen Tätigkeiten und Kollaboration schreitet unaufhörlich fort.
  • Wissensarbeiter müssen autonom agieren können und brauchen die notwendigen Handlungsfreiräume, damit sie mit ihrem Wissen wichtige Unternehmensentscheidungen beeinflussen können. Nur dann werden sie von bloßer Arbeitskraft zum Kapital der Firma.
  • Das Steuern von Wissensarbeitern setzt ein ganz anderes Verständnis von Führung voraus. Eine tragfähige Vertrauenskultur und Freiräume statt hierarchische Strukturen, feste Regeln und zementierte Arbeitsabläufe müssen das Fundament sein.
  • In solch einer agilen, flexiblen, komplexen Organisation braucht es ein gemeinsames Verständnis über die Identität, die Ausrichtung und den lebensbejahenden Zweck einer Organisation als Handlungskompass auf dem Weg zur wertschöpfenden Erfüllung von Kundenbedürfnissen.